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Arktische Weihnachten - Das Fest des Lichts im Dunkel der Polarnacht

Rolf Stange (einleitende Texte) und Norbert Wachter (Illustrationen)

German only – new from September 2017!

Arktische Weihnachten – Das Fest des Lichts im Dunkel der Polarnacht

Weihnachtliche Erlebnisse von Expeditionen und Überwinterern aus der Pionierzeit in Spitzbergen, Jan Mayen und Ostgrönland. Mit zahlreichen Originaltexten bekannter und weniger bekannter Polarpioniere.

Arktische Weihnachten – Das Fest des Lichts im Dunkel der Polarnacht: Taschenbuch (Softcover), 229 Seiten im A5-Format (liegend). 77 Zeichnungen (davon 5 farbig), 13 Karten, 6 Farbfotos. ISBN 978-3-937903-30-9

Hier bestellen – Auslieferung ab ca. 06. September 2017:

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25.00 €
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Weihnachten kennen wir heute vor allem als Zeit der Besinnlichkeit, der Gemütlichkeit und des Beisammenseins mit der Familie. Aber wie ist Weihnachten, wenn der Polarstern hoch am Himmel steht? Wie haben Expeditionen und Trapper in Nacht und Eis diese Tage verbracht, als die Arktis noch hinterm Rand der Welt lag? Monatelange Abgeschiedenheit anstelle von Satellitentelefon und Hubschrauber im Notfall?

Arktische Weihnachten S. 22

Weihnachten 1872: Weyprecht und Payer mit dem Tegethoff vor Franz Josef Land im Eis.

Rolf Stange ist dieser Frage nachgegangen und hat in alten Tagebüchern und Expeditionsberichten Antworten gefunden. Die Reihe der Autoren müsste eigentlich viel länger sein, denn berühmte Entdecker wie Julius Payer und Fridtjof Nansen kommen ebenso zu Wort wie die bekannte österreichische Spitzbergen-Überwinterin Christiane Ritter, Teilnehmer der tragisch gescheiterten Schröder-Stranz-Expedition und Trapper wie Henry Rudi, Hilmar Nøis und Wanny Woldstad. Diese Polar-Persönlichkeiten erzählen in ihren eigenen Worten von ihren weihnachtlichen Erlebnissen. Und diese lesen sich oft wie ein Konzentrat ihrer Expeditionen: Lief es gut, konnte man es unterm improvisierten Weihnachtsbaum so richtig krachen lassen. Lief es nicht gut, war die Einsamkeit im hohen Norden im tiefsten Winter umso größer.

Zu jeder Geschichte gibt eine Einleitung von Rolf Stange den historischen Überblick, und zahlreiche Illustrationen von Norbert Wachter rücken die Ereignisse ins rechte Bild. Das Buch besteht also aus Rolf Stanges einleitenden Texten, Norbert Wachters Zeichnungen und den historischen Originaltexten.

Arktische Weihnachten - S. 122

Weihnachten 1912: Wilhelm Eberhard, Teilnehmer der tragischen Schröder-Stranz-Expedition, erfriert erschöpft und einsam in der Mosselbukta im Norden von Spitzbergen

Dabei zeigt bereits Norberts Umschlagillustration auf den zweiten Blick, wohin die Lesereise geht: beileibe nicht immer in die kitschgeschwängerte Gemütlichkeit guter, weihnachtlicher Stuben. Wir sehen »Frau Polarnacht« (Nansen) als »Weib« von »edlen, reinen Züge antiker Schönheit, aber auch ihre Marmorkälte«, wie sie mit eisigem Lächeln vom nordlichtdekorierten Himmel herab Wilhelm Eberhard beim Sterben zuschaut. Eberhard hatte als Maschinist auf dem »Herzog Ernst« angeheuert, dem Expeditionsschiff von Schröder-Stranz, und erfror zu Weihnachten 1912 zurückgelassen und einsam auf dem Eis. Erfahrene Spitzbergen-Reisende erkennen in den Bergen im Hintergrund die Mosselbukta. Auch in vielen anderen Beispielen sind in Norbert Wachters Illustrationen reale Eindrücke arktischer Landschaften verarbeitet.

Slider – Arktische Weihnachten

Eine Schilderung heutiger Weihnachtstraditionen in Spitzbergen lässt das Buch in moderner Zeit ausklingen.

Arktische Weihnachten - S. 219

Leseproben (die Links führen zu pdf-Dateien):

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last modification: 2017-08-31 · copyright: Rolf Stange
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